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Die Atacama-Wüste – die größte Sehenswürdigkeit Chiles

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Vernimmt man den Namen Chile, denken viele sofort an die Atacama-Wüste. Sie ist die Sehenswürdigkeit Chiles schlechthin. Die Atacama-Wüste bietet zahlreiche sehenswerte Monumente aus der Geschichte Südamerikas. Viele Menschen verbringen ihren Chile-Urlaub hauptsächlich dort und das, obwohl dies eine der trockensten Regionen der Welt ist. Trotzdem hat sie geschichtlich gesehen eine große Bedeutung. Dazu kommt eine atemberaubende Landschaft, wie sie selten zu sehen ist.

Die Geschichte der Atacama-Wüste

Es mutet kurios an. Trotz ihrer Wasserarmut begann die Besiedlung dieser Wüste bereits sehr früh. Die ältesten Funde menschlichen Lebens in der Atacama-Wüste sind etwa 7.000 Jahre alt. Es handelt sich um mumifizierte Babys der Chinchorros, die als die ältesten Mumien der Welt gelten. Die Chinchorros, die Aymara, die Diaguitas und die Atacameños siedelten in den wenigen Oasen der Wüste. Der erste Europäer war der Konquistador Diego de Almagro, welcher 1536 in die Gegend von Copiapó vorstieß. Im Jahre 1832 wurde Silber entdeckt und es begann der Abbau von Bodenschätzen, zu denen sich einige Zeit später Salpeter und Kupfer gesellten. Noch heute wird in der Atacama-Wüste Kupfer abgebaut. Dazu kommen weitere Edelmetalle wie Gold und Platin. Auch Lithium wurde gefunden. Alles zusammen bildet einer der wichtigsten Wirtschaftszweige Chiles. Sehenswert sind in dem Zusammenhang die alten Humberstone- und Santa-Laura-Salpeterwerke, die von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurden.

Das Klima der Atacama-Wüste

Im Grunde genommen gibt es nur einen Begriff, um das Klima dieser Wüste zu beschreiben: lebensfeindlich. Es gibt zwei extreme Klimaerscheinungen. Das ist zum Einen El Niño, der alle sechs bis zehn Jahre in der Wüste für heftige Niederschläge sorgt und zum Anderen die Trockenheit, die es mit sich bringt, dass in manchen Regionen seit Beginn der Wetteraufzeichnungen noch kein einziger Tropfen Niederschlag verzeichnet wurde. In der Atacama-Wüste fällt etwa 1/50 der Niederschlagsmenge des bekannten Death Valley in den USA. Trotzdem gibt es dort Leben. Lamas, Insekten und Reptilien fühlen sich auch in der Atacama-Wüste wohl.

Image: raike_99 – Fotolia

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