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Patagonien – eine atemberaubende Landschaft in Südamerika

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Viele vermuten, dass Patagonien ein Land ist. Das stimmt jedoch nicht. Es handelt sich um einen Landstrich, der sich südlich des argentinischen Flusses Río Colorado und des chilenischen Flusses Río Bío Bío sowie nördlich der Magellanstraße entlangzieht. Patagonien hat eine einzigartige Landschaft zu bieten. Patagonien wird durch die Anden geteilt. Diese fungieren sogleich als Wetterscheide. In Chile liegt Westpatagonien, zu Argentinien wird Ostpatagonien zugeordnet. Die Besiedlung ist dünn. Im Durchschnitt teilen sich zwei Einwohner einen Quadratkilometer.

Der argentinische Teil Patagoniens

Der argentinische Teil umfasst eine Fläche von rund 765.000 Quadratkilometern. Die Unterteilung erfolgt in fünf Provinzen. Es sind die Provinz Neuquén, die Provinz Rio Negro, die Provinz Chubut, die Provinz Santa Cruz und die Provinz Tierra del Fuego. Im argentinischen Teil Patagoniens ist die Schafzucht Haupteinnahmequelle. Das Modeunternehmen Benetton ist ein Hersteller und Bezieher von Schafwolle aus diesem Gebiet. Daneben wird Erdöl gefördert, Obst angebaut und Strom erzeugt.

Das chilenische Patagonien

Im chilenischen Patagonien ist der Tourismus Haupteinnahmequelle. Der Torres-del-Paine-Nationalpark zieht jährlich Zehntausende von Besuchern an. Hauptreisezeit ist November bis Februar. Ein weiterer Besuchermagnet ist der Nationalpark Los Glaciares. Hauptsächlich sind es die bizarren Felsformationen, die Interessenten finden. Im argentinischen Patagonien herrschen die typischen Pampas vor. Im chilenischen Teil trifft man auf Regenwälder. Die Grenze bilden die Anden, wie oben bereits erwähnt. Sehenswert sind hier zum Beispiel die Berge Fitz Roy und Cerro Torre. Der Fitz Roy ist die Hauptattraktion des Nationalparks Los Glaciares. Er ist 3.406 Meter hoch. Der Berg kann problemlos zu Fuß erklommen werden. Vom Dörfchen El Chaltén werden geführte Eintagestouren angeboten. Der Cerro Torre liegt etwa 50 Kilometer vom Nationalpark Torres del Paine entfernt. Seine Höhe beträgt 3.128 Meter. Dieser Gipfel ist eher etwas für Hartgesottene. Seine Wände sind steil und glatt. Er wird von Bergsteigern als einer der schönsten, aber gleichzeitig schwersten Gipfel der Welt bezeichnet.

Fotoinhaber: steffenwind – Fotolia

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